Aufpassen bei OSS: Wenn "1 zu 1" nicht ganz stimmt 🧾
Wer über das OSS-Verfahren an Privatkunden in der EU verkauft, kennt das beruhigende Odoo-Standardverhalten: eine Fiskalposition, ein Klick, fertig - der österreichische Steuersatz wird 1:1 auf den passenden Satz im Zielland umgelegt.
Regulär auf regulär, ermäßigt auf ermäßigt.
Sauber, einfach, und in den allermeisten Fällen auch richtig.
Nur: manchmal passt das nicht ganz.
Uns ist aufgefallen, dass ein einzelner österreichischer Satz im Zielland durchaus auf zwei unterschiedliche Sätze treffen kann.
Ein konkretes Beispiel:
Österreich besteuert Bücher und Tee beide mit 10 % ermäßigt.
Italien aber nicht – dort sind Bücher mit 4 % ermäßigt, während Tee bei 10 % bleibt.
Die hübsche 1:1-Logik reicht hier schlicht nicht mehr aus, um beides korrekt abzubilden.
Wir haben das Problem über die PRODUKTKATEGORIEN gelöst – sowohl bei der Steuer- als auch bei der Kontenzuordnung der Fiskalposition.
So kann dieselbe österreichische Quellsteuer je nach Warengruppe unterschiedliche Zielsteuern (und Erlöskonten) bekommen.
Einfach vom Techniker einfügen lassen oder die fertige App im Odoo Shop herunterladen:
https://apps.odoo.com/apps/modules/19.0/oss_fixed_gross_price
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